heraus gerufen. Die nächsten Schritte in die Zukunft

Prüfung der Umsetzung der Synodenergebnisse zur Pfarreienreform geht in nächste Phase

Gespräche zwischen Rom und Trier stehen an

Die Prüfung der Umsetzung der Synodenergebnisse zur Pfarreienreform durch die römische Kleruskongregation und den Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte ist so weit fortgeschritten, dass nun die erbetenen persönlichen Gespräche mit den zuständigen Stellen anstehen. Das hat der Präfekt der Kleruskongregation, Beniamino Kardinal Stella, Bischof Stephan Ackermann auf Nachfrage mitgeteilt.

Nun soll ein Gesprächstermin in Rom vereinbart werden, sobald es die Situation aufgrund der Corona-Krise zulässt, teilte Ackermann mit. Auch habe der Präfekt ihm signalisiert, im Vorfeld des Gesprächs zentrale Punkte der Prüfung zu benennen, damit eine Vorbereitung auf das Gespräch möglich ist.

Alle Informationen zur Synodenumsetzung im Bistum Trier und zur Aussetzung durch die römische Kleruskongregation sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.


 Gemeindebrief Aktuell - Teaser

 

Gemeindebrief Aktuell

Der Gemeindebrief "Aktuell" ist in einer neuen Aufmachung erschienen. Er wurde und wird den Senioren der Pfarreiengemeinschaft durch Mitglieder der Gemeinde in den Briefkasten zugestellt. Solange keine Veranstaltungen in der Pfarreiengemeinschaft möglich sind, soll auf diesem Weg die Verbindung miteinander aufrecht erhalten werden. Alle die kein Internet haben und sich nicht über die Homepage der Gemeinde informieren können, erhalten auf diesem Weg Impulse und Informationen.

Neben den aktuellen Informationen enthält der 4 Seiten umfassende Gemeindebrief einen Impuls zum Sonntagsevangelium von Pfarrer Fey oder Pater Casimir und weitere geistliche Impulse, ein Ermutigungswort und etwas zum Schmunzeln. Außerdem weden die Namen der Verstorbenen der Pfarreiengemeinschaft benannt.

Wer Personen kennt, die an dieser Form des Gemeindebriefes Freude hätten, kann sich melden bei: Claudia Schäfer (Tel.: 0151 17675971, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

DOWNLOADLINK

Darüber hinaus steht die Publikation hier als PDF zum Download zur Verfügung.

 


 

Kolping Logo

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Die Kolpingsfamilie Vallendar muss einige weitere Veranstaltungen absagen – Auch das beliebte A-cappella-Festival muss auf 2021 verschoben werden

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Dieses Bonmot beschreibt gut die momentane Situation, in der wir uns alle befinden. In diesen Corona-Zeiten sind die vielen Pläne und Ideen leider allzu schnell obsolet. Davon ist nicht nur jedeR Einzelne persönlich betroffen, sondern auch Vereine und Verbände. Nicht nur im Hinblick auf die Verordnungen des Bistums, sondern vor allem als Beitrag zum Gesundheitsschutz aller muss auch die Kolpingsfamilie Vallendar ihre Pläne ändern und einige weitere Veranstaltungen absagen. Nach der Absage des Spielenachmittages und der Kreuzwegandacht im März, der regelmäßig am zweiten Donnerstag im Monat stattfindenden Treffen der Kolping-Wandergruppe sowie der Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen im April müssen nun auch der für den 3. Mai geplante Besuch des Kolping-Theaters Kärlich, der für den 17. Mai geplante Ruanda-Tag und das Johannesfest abgesagt werden. Bezüglich des Sommerferienabschlussgrillens, das für den 16. August 2020 geplant ist, erfolgen noch gesonderte Mitteilung, wenn die Lage besser zu beurteilen ist.

Wir werden versuchen, sobald es die Situation ermöglichst, die Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen sowie den Ruanda-Tag im zweiten Programmhalbjahr nachzuholen und werden die Termine entsprechend frühzeitig bekannt geben. Zudem werden wir mitteilen, wenn die regelmäßigen Wanderungen wieder starten können. Da die Kärlicher Theatergruppe das von ihnen für dieses Jahr eingeprobte Stück „Drei Männer im Schnee“ erst im kommenden Jahr aufführen wird, geht uns keine der sehenswerten Inszenierungen dieser tollen Gruppe verloren.

Aufgrund der momentanen Unabwägbarkeiten für die Veranstalter, aber auch die Künstler hat sich der Vorstand der Kolpingsfamilie zudem schweren Herzens dafür entschieden, das für den 24. Oktober 2020 geplante A-Cappella-Festival auf das kommende Jahr zu verschieben. Auch hier steht noch kein genauer Termin fest; sobald er vereinbart ist, wird er entsprechend kommuniziert.

Da die Kosten des Kolpingwerkes Deutschland, an die wir unsere Mitgliedsbeiträge vollumfänglich abführen, auch in dieser Situation weiterlaufen, werden wir turnusgemäß die Beiträge für das laufende Jahr im Mai 2020 einziehen.

Zu den Aktionen des Kolping-Bundes- und -Diözesanverbandes finden sich aktuelle Informationen unter www.kolping.de bzw. www.kolping-trier.de; dort werden auch regelmäßig Impulse eingestellt. Neben diesen Angeboten gibt es natürlich auch Angebote auf der Homepage der Pfarrei www.pfarrei-vallendar.de. Einen interessanten Zwischenruf des jungen Pallottiners Markus Grabisch SAC von Haus Wasserburg zur aktuellen Diskussion findet Ihr hier.

Das Bistum Trier macht in ihrer letzten Verlautbarungen zur Corona-Krise zudem darauf aufmerksam, dass „der Bedarf an einfachen Masken für Mund- und Naseschutz größer werden wird". Alle nähfreudigen Personen in unseren Gemeinden sind aufgerufen, sich an der Herstellung solcher Masken zu beteiligen (Näh-Anleitung).

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Selten war dieser Spruch so aktuell wie heute. Gleichwohl dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, wer und was uns anvertraut ist und das der Schutz des Lebens vor allen anderen Feiern, Formen und Vollzügen höchste Priorität haben muss. In diesem Sinne heißt es, für sich selbst und andere Verantwortung zu übernehmen, nicht egoistisch und nur auf seine Bedürfnisse bedacht zu sein und das Wohl aller Menschen im Blick zu behalten – so wie es Adolf Kolping vorgelebt hat.

 


 

Aktion WJT@home am Samstag 4. April 2020, 19 Uhr (Foto: afj)

Aktion WJT@home am Samstag 4. April 2020, 19 Uhr (Foto: afj)

Hbre. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation, die die gesamte Welt betrifft, können die diözesanen Weltjugendtage, zu denen der Papst immer am Palmsonntag eingeladen hat und die ihr eigentliches Datum an diesem Tag haben, nirgends stattfinden. Gemeinsam mit den WJT-Nationalverantwortlichen aus Österreich und der Schweiz haben die Verantwortlichen der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, afj, sich spontan - daher kommt diese Nachricht auch so kurzfristig - eine kurze, digitale Aktion zum 35. Weltjugendtag 2020 überlegt: WYD@home.

„Diese Aktion am Vorabend des Palmsonntages ist zwar kein Ersatz“, schreibt Sylvia Buhl von der afj, „vereint aber dennoch alle WJT-Freunde zumindest ein wenig miteinander, bringt ins Gebet und möchte wenigstens per Social Media Hoffnung weiterschenken. Denn Gott ist unsere Zuversicht, auch und gerade in schweren Zeiten!“ Die Freude darüber solle nicht nur bei den großen Weltjugendtagen spürbar werden.

Aktion WJT@home (Foto: afj) Aktion WJT@home (Foto: afj) Aktion WJT@home (Foto: afj) Aktion WJT@home (Foto: afj)

Aktion WJT@home

Junger Mensch, ich sage dir: Steh auf! (vgl. Lk 7,14)

Die Verantwortlichen der Aktion laden auch dazu ein, die Botschaft von Papst Franziskus zum 35. WJT, die er extra für dieses Wochenende geschrieben hat, zu lesen. Der Papst bezieht sich auf die biblische Geschichte des Jünglings von Naim und erschließt in seinem Schreiben einige Gesten und Worte, die schließlich zur Auferweckung des jungen Verstorbenen führen.

Leid und Tod sehen

Es käme darauf an, Leid und Tod zu sehen. Um uns herum, aber manchmal auch in uns selbst, begegnen wir der Wirklichkeit des Todes: physisch, spirituell, emotional, sozial“, so der Papst. Es gäbe viele Situationen, in denen Apathie herrsche, in denen man sich im Abgrund von Ängsten und Schuldgefühlen verliere. Aber es gäbe auch viele, die an der Oberfläche leben, sich für lebendig hielten, während sie im Inneren tot seien. Negative Grundeinstellungen könnten auch durch persönliches Versagen hervorgerufen werden oder durch das Zerplatzen von Träumen. Weitere Situationen eines physischen oder moralischen Todes könnten Sucht, Kriminalität, Elend, eine schwere Krankheit sein. „Ich überlasse es euch, persönlich darüber nachzudenken und euch bewusst zu machen, was den ‚Tod‘ in euch oder in jemandem, der euch nahesteht, in der Gegenwart oder in der Vergangenheit verursacht hat. Denkt aber gleichzeitig auch daran, dass dieser junge Mann aus dem Evangelium, der wirklich gestorben war, wieder ins Leben zurückkehrte, weil er von jemandem angeschaut wurde, der wollte, dass er lebt. Dies kann auch heute jeden Tag geschehen“, so Papst Franziskus.

Erbarmen haben

Leid und Tod zu sehen sei das eine, Erbarmen zu haben ein weiteres – so wie Jesus den Schmerz dieser Mutter zu seinem Schmerz mache. „Bei vielen Gelegenheiten zeigt ihr jungen Leute, dass ihr mit-leiden könnt“, so Papst Franziskus. „Man sieht das schon daran, dass viele von euch sich großzügig und hingebungsvoll einsetzen, wenn die Umstände es erfordern. Es gibt keine Katastrophe, kein Erdbeben, keine Überschwemmung, bei der nicht viele junge Freiwillige bereit sind, mitzuhelfen. Auch die große Mobilisierung junger Menschen, die Willens sind für die Schöpfung einzutreten, zeugt von eurer Fähigkeit, den Schrei der Erde zu hören.

Nähe und „Berührung“

Der dritte Punkt sei Nähe und Berührung. Berührung durchbreche die Situation der Entmutigung und Verzweiflung. „Es ist die Berührung durch das Göttliche, die auch durch echte menschliche Liebe vermittelt wird und unvorstellbare Räume der Freiheit, der Würde, der Hoffnung und eines neuen Lebens in Fülle eröffnet.“

»Junger Mensch, ich sage dir: Steh auf!«

Der Name des jungen Mannes, den Jesus in Nain von den Toten auferweckt hat, werde im Evangelium nicht genannt, so schreibt der Papst. Dies sei eine Einladung an den Leser, sich mit ihm zu identifizieren. „Jesus spricht zu euch, zu mir, zu jedem von uns und sagt: »Steh auf!«.“ Und Franziskus zitiert aus seinem nachsynodalen Schreiben CHRISTUS VIVIT an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes: »Wenn du die innere Kraft, die Träume, den Enthusiasmus, die Hoffnung und die Großmut verloren hast, tritt Jesus vor dich, wie er vor dem toten Sohn der Witwe erschien, und fordert dich mit all seiner Auferstehungsmacht auf: Junger Mensch, „ich sage dir: Steh auf!“« (Nr. 20, CV).

„Steh auf!“ in der virtuellen Vernetzung

Mit seiner Botschaft wolle er ausgehend vom Jesus-Wort „Steh auf!“ gemeinsam mit den jungen Menschen „auch die Herausforderung eines kulturellen Wandels anregen.“ Obwohl es heute eine vielfache Vernetzung gäbe, gäbe es oft keine Kommunikation. „Die Verwendung elektronischer Geräte kann, wenn sie nicht in rechtem Maße geschieht, dazu führen, dass wir ständig am Bildschirm kleben“, so der Papst. Das Wort „Steh auf!“ sei eine Einladung, sich einer Realität zu öffnen, die weit über das Virtuelle hinausgeht. „Das bedeutet nicht, die Technik zu verachten, sie jedoch als Mittel und nicht als Zweck zu benutzen.“ „Steh auf“ bedeute auch „träume“, „riskiere etwas“, „strebe danach, die Welt zu verändern“, entfache neu deine Sehnsüchte, betrachte den Himmel, die Sterne, die Welt um dich herum. „Steh auf und werde, was du bist!“

Aktion am Samstagvorabend des Palmsonntag

Glockengeläut in der Corona-Krise

An jedem Abend läuten um 19.30 Uhr die Glocken in der Pfarreiengemeinschaft, zusammen mit vielen Glocken der Kirchen in unserem Land. Die Menschen sind aufgerufen eine Kerze ins Fenster zu stellen und ein Vater Unser zu beten.

Wir denken an die Toten, an die schwer Erkrankten, an die Ärzte, Forscher und das Pflegepersonal, die bis zum Umfallen arbeiten. Wir denken an jene, die unser Land noch am Laufen halten und die Vielen, die wirtschaftlich an ihre Grenzen kommen. Wir denken an jene, die keine Einkommen mehr haben, solche, die die als Selbständige ihr Geschäft schließen müssen und bangen um ihre Existenz und die ihrer Mitarbeiter.

Und wir wissen uns untereinander verbunden, auch wenn wir uns bei den Gottesdiensten derzeit nicht versammeln können.

 


 

 

Fastenhirtenbrief zur Österlichen Bußzeit 2020

Diakonisch Kirche sein

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier,

wie Sie wissen, hat am 21. November des letzten Jahres die Kleruskongregation in Rom die geplante Errichtung der ersten 15 Pfarreien der Zukunft ausgesetzt, um eine sorgfältige Überprüfung des Errichtungsgesetzes vornehmen zu können. Das war eine ebenso überraschende wie einschneidende Maßnahme.

Mit der römischen Intervention ist aber weder die Synode insgesamt infrage gestellt, noch sind wir dazu verurteilt, die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil: Da wir nun zunächst die neuen Pfarreien nicht errichten, haben wir die Gelegenheit, uns verstärkt einem anderen wesentlichen Anliegen der Synode zuzuwenden: Das ist die „diakonische Kirchenentwicklung“. Diesem Anliegen will auch die geplante Pfarreienreform dienen.

Diakonische Kirchenentwicklung

Was bedeutet das eigentlich: diakonische Kirchenentwicklung? Zunächst geht es schlicht darum, bewusster und mehr als bisher den diakonischen Auftrag, den wir als Kirche haben, zu leben. Die Synode sagt: „Eine Kirche, die Jesus Christus folgt, weiß sich an die Ränder und Grenzen gesandt, ist empfindsam und solidarisch, wo Menschen in Gefahr sind, ihre Würde zu verlieren oder ihrer Würde beraubt zu werden.“ Und: Eine diakonische Kirche „begibt sich dabei in das ihr selbst Fremde. Sie sucht Begegnung mit Anderem und mit Anderen und lässt sich davon irritieren, betreffen, inspirieren: sie lässt sich evangelisieren.“ (Nr. 1)

Diakonische Kirchenentwicklung heißt also auch: Wir werden selbst mehr und wahrhaftiger Kirche Jesu Christi, wenn wir uns als eine Gemeinschaft verstehen, die den Menschen dient, anstatt ängstlich um uns selbst zu kreisen und nach Wegen zu suchen, wie wir uns selbst erhalten können. „Wer sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es gewinnen“, sagt Jesus (Mt 16,25). Das gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Kirche: Wer von sich weg auf den Anderen zugeht, der wird sich finden. Das ist das Geheimnis unseres Glaubens.

Nun ist es nicht so, als ob wir beim diakonischen Engagement der Kirche ganz von vorne anfangen müssten. Was gibt es in der Kirche und in unserem Bistum nicht alles an diakonischem und sozialem Einsatz, ehrenamtlich wie hauptamtlich! Wie viel Segen geht von den caritativen Einrichtungen in unserem Bistum aus! Wie viele Menschen engagieren sich ganz selbstverständlich für andere, ohne dass es ihnen besonders gedankt würde oder sie damit ein großes Vermögen verdienen könnten, etwa in der Pflege oder Betreuung von Menschen, die diese Unterstützung brauchen. Immer wieder beeindrucken mich bei meinen Besuchen im Bistum die Hingabe und die Kreativität, mit der in unseren Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen Hilfe geleistet wird.

Und dennoch oder gerade deshalb besteht die Gefahr, dass wir das helfende Engagement bestimmten Akteuren überlassen, weil sie in unseren Augen dafür zuständig oder darauf spezialisiert sind. Dabei ist unbestritten, dass es in vielen Bereichen eine entsprechende Qualifikation braucht, um anderen Menschen wirksam zu helfen. Andererseits wissen wir, wie unverzichtbar für uns Menschen über alle fachliche Qualifikation hinaus die persönlich-spontane Zuwendung des Anderen ist. Was für ein schönes Gefühl, wenn jemand anderes sich ehrlich für mich interessiert.

Diakonische Haltung konkret

Hier setzt die Synode an: Denn sie versteht das Diakonische nicht bloß als einen bestimmten Teilbereich der Kirche, sondern als eine Grundhaltung, die alle Getauften in ihrem Handeln prägen soll. Wie können wir diese diakonische Grundhaltung pflegen und mehr ausprägen?

Die Synode sagt: „Die Ortskirche von Trier entwickelt sich zu einer diakonischen Kirche, die Menschen in Armut, Bedrängnis und Not wahrnimmt. Sie lässt sich von ihnen berühren, handelt mit ihnen solidarisch und lässt sich von ihnen evangelisieren.“ (Synodenabschlussdokument Anlage 1.1) Die Synode schlägt also ganz konkret drei Schritte vor: Sich-berühren-Lassen, Solidarität zeigen, Sich-evangelisieren-Lassen.

Sich-berühren-Lassen: Das klingt irgendwie selbstverständlich, ist es aber im Alltag nicht. Denn angesichts der vielen Probleme und Nöte in unserer Welt stehen wir in der Gefahr abzustumpfen, nicht mehr genau hinzusehen und hinzuhören. Wir müssen achtgeben, dass wir nicht kaltherzig oder gar zynisch werden. Auch wenn wir die Grenze unserer Leistungs- und unserer Leidensfähigkeit spüren, ist die Bereitschaft, sich vom Geschick eines Anderen berühren zu lassen, der Ausgangspunkt christlicher Nächstenliebe. Christinnen und Christen zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem Leiden der Anderen nicht ausweichen. Denn in der Ohnmacht des Leidens begegnen wir Gott.

Solidarität zeigen: Wirksame Nächstenliebe lebt davon, dass sie nicht bloß eine innere Bewegung und ein Gefühl bleibt, sondern zu konkretem Handeln wird. Der Samariter im Evangelium hat sich von der Not des Ausgeraubten berühren lassen, aber er ist nicht einfach mit einem dumpfen Gefühl des Mitleids weitergeritten, sondern er ist von seinem Reittier abgestiegen und hat sich um den Verletzten gekümmert (Lk 10, 30-35). Wenn wir dem Nächsten in seiner Not helfen, sagen wir mit Gott „Ja zu allem, was dem Leben dient und […] Nein zu allem, was das Leben zerstört.“ (Synodenschlussdokument Nr. 1)

Der dritte Schritt, den die Synode vorschlägt, mag für uns in diesem Zusammenhang am überraschendsten klingen: Sich-evangelisieren-Lassen. Die Synode ist davon überzeugt, dass wir in der dienenden und helfenden Zuwendung zum anderen Menschen nicht nur die Gebenden sind, sondern auch empfangen. Nicht diejenigen, die gescheit über die Liebe philosophieren, verstehen das Evangelium am besten, sondern diejenigen, die es tun (vgl. 1 Joh 4,8). Papst Franziskus wird noch deutlicher, wenn er schreibt: „Die Armen retten uns, weil sie uns ermöglichen, dem Antlitz Jesu Christi zu begegnen.“ (Botschaft zum Welttag der Armen 2019, Nr. 9).

Die Begegnung mit dem Anderen lässt uns Jesus Christus tiefer verstehen, der aus Liebe zu uns Menschen arm geworden ist, der um unsere Liebe wirbt und der sich uns zu erkennen gibt im Gesicht der Anderen, besonders der Armen, Schwachen und Hilfsbedürftigen. „Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt Jesus (Mt 25,40).

Der „Dreiklang“ der Fastenzeit

Liebe Schwestern und Brüder! Die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern ist geprägt durch den Dreiklang von Fasten, Gebet und Werken der Liebe. In der landläufigen Wahrnehmung der Fastenzeit treten nicht selten die Elemente des Gebets und der Werke der Nächstenliebe in den Hintergrund. Dabei gehören sie unverzichtbar mit dazu. Denn so wichtig und hilfreich Vorsätze zum Fasten sind, so sehr stehen sie für sich allein genommen in der Gefahr, dass die Person, die fastet, dabei doch um sich selbst kreist, weil sie die Konzentration vor allem auf sich selbst richtet. Das ist Fasten als Selbstoptimierung. Damit wird aber der eigentliche Sinn des Fastens ins Gegenteil verkehrt. Denn der freiwillige Verzicht soll dazu helfen, freier zu werden von sich selbst und sensibler für die Anderen, d.h. für Gott und die Menschen.

In diesem Sinn möchte ich Sie anregen, in der diesjährigen Fastenzeit neben dem traditionellen Verzicht auf Nahrung und Genussmittel Ihre Aufmerksamkeit besonders auf die „Werke der Liebe“ zu richten. Wenn wir uns im Sinne unserer Diözesansynode um Erneuerung bemühen wollen, dann könnten wir als einzelne und als Gemeinden in der diesjährigen Fastenzeit unsere diakonische Sensibilität und unser diakonisches Engagement stärken.

Das kann etwa konkret dadurch geschehen,

  • dass ich mich, vom Beispiel Jesu inspiriert, einem Menschen mit Interesse zuwende, der mich ansonsten nicht interessieren würde;
  • dass ich mich in die Überzeugung einübe, dass ein Mensch, der von mir Hilfe erwartet, nicht nur ein Hilfsbedürftiger ist, sondern eine Person mit eigenen Fähigkeiten und Ideen, die auch etwas beizutragen hat;
  • dass ich mich am Ende eines Tages frage, welchem Menschen außerhalb meines Familien- und Freundeskreises ich heute zu leben geholfen habe;
  • dass eine Gruppe der Gemeinde eine Einrichtung der Caritas oder der Zivilgemeinde besucht, in der Menschen sind, die besondere Schwierigkeiten zu bewältigen haben oder im „toten Winkel“ unserer Gesellschaft leben.

Liebe Mitchristen, das sind nur ein paar beispielhafte Anregungen, die dazu dienen können, uns im Bistum Trier stärker zu einer diakonischen Kirche zu entwickeln. Weitere konkrete Informationen und Materialien finden Sie auf der Bistumshomepage und am Schriftenstand. Ich empfehle sie Ihnen als Fastenbegleiter (klicken Sie auf den Link).

Ich würde mich freuen, wenn Sie die Fastenzeit nicht bloß als eine Zeit der Buße und der Selbstüberwindung erleben, sondern vor allem als eine Zeit, die uns hilft, den Auftrag und das Glück der christlichen Botschaft bewusster zu entdecken. Dazu segne Sie alle der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Ihr Bischof
+ Stephan

 

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(c) Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

(c) Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V.

 

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag der Frauen am 06.03.2020 um 17.00 Uhr

Der Weltgebetstag wurde in diesem Jahr von Frauen aus dem südafrikanischen Land Simbabwe unter dem Thema „Steh auf und geh“ vorbereitet und viele Frauen Welt weit feiern am 6. März diesen Gottesdienst. Wir feiern diesen ökumenischen Gottesdienst in unserer Pfarreiengemeinschaft am Freitag, den 6. März um 17.00 Uhr in der Kreuzkirche und laden alle Frauen, aller Religionen, recht herzlich dazu ein.

Steh auf und geh!

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020. Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben. Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär. Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen. Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen.

Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten. Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlassjahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich. Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 06. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste und Veranstaltungen.

Mehr Informationen zum Weltgebetstag 2020: www.weltgebetstag.de

 


 

Vallerer Kolping Magazinchen

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 6 / Februar 2020 jetzt auch online zum Download

Mit der 6. Ausgabe des "Vallerer Kolping Magazinchen" gibt die Kolpingfamilie Vallendar wieder Einblicke in ihr vielfältiges Engagement in den vergangenen Monaten. Außerdem enthält die Ausgabe eine Übersicht über die in den kommenden Monaten geplanten Aktivitäten, zu denen nicht nur Mitglieder der Kolpingfamilie Vallendar eingeladen sind.

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)

 


 

Werbebanner Sternsingeraktion

Sternsinger waren fleißig

In den letzten Tagen waren unsere Sternsinger fleißig in unserer Pfarreiengemeinschaft unterwegs und sammelten den Betrag von € 10.584,42 für die Sternsingeraktion.

Wir danken allen Kindern, Begleitpersonen und den Spendern für Ihre Hilfe.

 


 

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Sternsinger waren fleißig

In den letzten Tagen waren unsere Sternsinger fleißig in unserer Pfarreiengemeinschaft unterwegs und sammelten den Betrag von € 10.584,42 für die Sternsingeraktion.

Wir danken allen Kindern, Begleitpersonen und den Spendern für Ihre Hilfe.

 


 

Pastoralreferent Olzem, Pfarrer Fey, Dechant Hüsch, Pater Casimir (Foto: Brehm)

Pastoralreferent Matthias Olzem, Pfarrer Joachim Fey, Dekan Thomas Hüsch, Pater Casimir Kumar Amalraj OCD (Foto: Brehm)

Infoabend zur Vakanzsituation der Pfarreiengemeinschaft

Der Infoabend der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, Urbar, Niederwerth zur Vankanzsituation in der vergangenen Woche fand unter den Gemeindemitgliedern reges Interesse. Über 150 Personen sind zu diesem Anlass in den großen Saal der Humboldhöhe gekommen, insbesondere auch, um die in der Vakanzzeit zuständigen hauptamtlichen Mitarbeiter kennen zu lernen.

Hüsch: „eine besonders drastische Situation“

Dechant Thomas Hüsch, zuständig für das Dekanat Koblenz, betonte bei der Begrüßung, dass durch die von Rom erwirkte Verschiebung der Einführung der Pfarrei der Zukunft und den gleichzeitigen Weggang aller bisherigen hauptamtlichen pastoralen Kräfte (Pfarrer Pater Rüdiger Kiefer SAC, Gemeindereferentin Doris Faig, Pater Eugen Stephan SAC und Frater Sebastian Wagner SAC) in der Pfarreiengemeinschaft eine besonders drastische Situation entstanden sei, für die es nun in der Vakanzzeit bis zum Start der neuen Großpfarrei Koblenz gute Lösungen zu finden gelte. Er sei daher froh, zusammen mit Pfarrer Joachim Fey, Bendorf, der mit der Pfarrverwaltung beauftragt sei und Herrn Pastoralreferent Matthias Olzen vom Dekanat Koblenz, dem die Koordination der Seelsorge anvertraut sei, gleichzeitig auch Pater Casimir Kumar OCD vorstellen zu können, der in der Pfarreiengemeinschaft wohnen und als Kooperator schwerpunktmäßig für die Feier der Gottesdienste und die Spendung der Sakramente zuständig sein werde.

 Pfarrer Joachim Fey, Bendorf, ist Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Vallendar (Foto: Brehm)

Pfarrer Joachim Fey, Bendorf, ist Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Vallendar (Foto: Brehm)

Pfarrverwalter: Pfarrer Joachim Fey

„Wir wollen Sie in ihrer besonderen Situation als Gemeinde nicht allein lassen“ sagte Pfarrer Joachim Fey bei seiner Vorstellung. Der 57jährige, seit 11 Jahren Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bendorf, hat die Aufgabe des Pfarrverwalters zum Start der Pfarrei der Zukunft übernommen, in der hoffnungsvollen Erwartung, dass es zu einer guten Zusammenarbeit mit den bisher schon engagierten Räten, Gremien und Gruppierungen komme. „Keiner der neuen Hauptamtlichen hat bisher zu wenig zu tun. Die neue Situation können wir nur gemeinsam schultern“, so Fey. Er selbst werde vornehmlich die Arbeit der Verwaltungsräte begleiten und habe formaljuristisch auch bezüglich der Angestellten „den Hut auf“.

Pastoralreferent Matthias Olzem, Dekanat Koblenz, ist zuständig für die Koordination der Seelsorge

Pastoralreferent Matthias Olzem, Dekanat Koblenz, ist zuständig für die Koordination der Seelsorge

Seelsorge-Koordinator: Pastoralreferent Matthias Olzem

Pastoralreferent Matthias Olzem, verheiratet und Vater von drei Kindern, arbeitet seit 2008 beim Dekanat Koblenz, überwiegend in der Begleitung von Erzieherinnen der katholischen Kindertagesstätten. Er zeigte sich erfreut über die große Anzahl engagierter Gemeindemitglieder und sieht seine koordinierende Aufgabe nicht darin, etwas von dem zu übernehmen, was in Eigenverantwortung und Selbständigkeit bereits laufe. „Ich bin ihr Ansprechpartner in Fragen der Seelsorge dort, wo Sie Unterstützung brauchen“, so Olzem.

Pater Casimir Kumar Amalraj OCD ist als Kooperator zuständig für die Gottesdienste und Spendung der Sakramente (Foto: Brehm)

Pater Casimir Kumar Amalraj OCD ist als Kooperator zuständig für die Gottesdienste und Spendung der Sakramente (Foto: Brehm)

Kooperator: Pater Casimir Kumar Amalraj OCD

Auch wenn er an diesem Abend mit Schuhen ausgestattet sei, so gehöre er doch zum Orden der unbeschuhten Karmeliten, sagte Pater Casmirrathis Kumar Amalraj OCD bei seiner Vorstellung. Er ist 1974 in Madurai, Tamil Nadu geboren, einem Bundesstaat im Süd-Osten Indiens. 1993 erfolgte seine erste Profess im Orden der Unbeschuhten Karmeliten. Von 1994 bis 1997 studierte er in Indien Philosophie, von 1998 bis 2000 Soziologie. 2000 erwarb er einen Master in Soziologie. Von 2000 bis 2003 studierte er weiter Theologie am Teresianum, Rom. 2004 erfolgte die Priester Weihe in Tamil Nadu. Von 2005 bis 2008 schlossen sich weitere Studien in Rom an. Von 2008 bis 2015 war er Kooperator in Quarna Sotto/Sopra, Piemont, Italien. 2016 kam er aus Piemont nach Deutschland, wo er seither im Rahmen eines Aushilfe-Programms zwischen seiner Ordensgemeinschaft und dem Bistum Trier als Kaplan in Dillingen (Saar) tätig war. Dass er nun nach Vallendar gekommen sei, habe damit zu tun, dass er eigentlich als Kooperator für die Pfarrei der Zukunft Koblenz vorgesehen gewesen sei. Nun freue er sich auf die Zusammenarbeit mit den Christen in der Pfarreiengemeinschaft.

Eigenverantwortung und Kreativität ist gefordert

Über 150 Personen hatten Interesse an der Infoveranstaltung zur Vakanz der Pfarreiengemeinschaft Vallendar (Foto: Brehm)

Über 150 Personen hatten Interesse an der Infoveranstaltung zur Vakanz der Pfarreiengemeinschaft Vallendar (Foto: Brehm)

Nach der Vorstellung der neuen Hauptamtlichen gab es Gelegenheit alle Fragen und Anliegen hinsichtlich der Vakanzzeit auf Zetteln zu notieren und an Pinwände zu heften. Gleichzeitig gab es die Möglichkeit zur Begegnung und zu einem ersten Kennenlernen. Einige der Fragen, wie z. B. die Frage nach einem regelmäßigen Werktagsgottesdienstangebot in der Seniorenresidenz Humboldthöhe, konnte das neue Team sofort beantworten. Andere Themen wurden zur Kenntnis genommen. Zum Ausdruck kam der feste Wille, mit den vorhandenen Räten und Gremien zu einer guten Zusammenarbeit zu kommen, gleichzeitig aber auch auf die Eigenverantwortung und Kreativität der Christen der Pfarreiengemeinschaft zu bauen. „Wir sind ungewollt sozusagen in Teilen zum Prototyp der Pfarrei der Zukunft geworden. Was wir hier nun leben und ausprobieren wird für die kommenden Großpfarreien beispielhaft sein“, so Pfr. Fey zum Abschluss, bevor er die Infoveranstaltung mit einem Gebet beendete.

 


 

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56179 Vallendar

Telefon: 0261 963190
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